Gedankenvoll zwischen Realität und Traumwelt
Eine 22-jährige Studentin und die Abenteuer des Lebens...
Sonntag, 23. Januar 2011
Es gibt Situationen im Leben in denen man am liebsten schreien, weinen, lachen oder sonst etwas möchte, aber leider muss man sich zusammenreißen um nicht alles zu verspielen.

"Wie ich genau solche Situationen hasse!!!"

Heute gab es sie mal wieder. Man versucht alles und am Ende erhält man kein Danke, sondern ein böses Gesicht mit einer kleinen Standpauke….jeder Versuch der Erklärung wird von der Gegenseite nicht wirklich akzeptiert und man bekommt das Gefühl nicht besonders viel wert zu sein.

Es gibt Menschen denen macht es nicht aus mal einen kleinen „Kommentar“ zu erhalten, aber andere machen sich noch Stunden und Tage danach verrückt und fühlen sich einfach mies.
Dabei hat man gar nichts falsch gemacht, sondern alles gegeben. Doch das Problem einer fehlgeleiteten Kommunikation sorgt für Aufregung und das Gefühl „unfähig“ zu sein nimmt seinen Lauf.
Klar sollte man sich von sowas nicht entmutigen lassen aber irgendwie passiert es im Leben doch allzu oft, dass mehrere Situationen aufeinander treffen und das totale Chaos in einem ausgelöst wird.

Als ich heute auf dem Weg nach Hause in der S-Bahn saß und Musik gehört habe musste ich wirklich gelegentlich mit den Tränen kämpfen.
Emotionen sind was Schönes, aber zu viele sind manchmal ziemlich schwierig zu verarbeiten.

Zum einen ist da der Prüfungsstress und zum anderen ein toller Nebenjob, der unglaublich abwechslungsreich ist und extrem viel Spaß macht, aber dann kommt ein Arbeitstag wie dieser und man bekommt das Gefühl unfähig zu sein. Sowas kann ganz schön runterziehen.

Untermalt wird dieses ganze Drama noch durch die Sehnsucht nach einer festen Partnerschaft mit echten Schmetterlingen im Bauch und der Ungewissheit wann man seine Familie wieder sehen wird.

An Tagen wie diesen habe ich nur einen Rat:

Musik hören, nachdenken, den Gefühlen freien Lauf lassen und im Anschluss das Gefühl haben, als habe sich das ungute Gefühl im Magen aufgelöst und ein starker und selbstbewusster Mensch ist zurückgekehrt.
So sieht die Welt gleich wieder besser aus! :)